Ressourceneffiziente Produktion? Das AiF InnovatorsNet-Mitglied Fraunhofer IWU zeigt, was möglich ist!

Roboterarm in Fabrik

Forschungseinrichtungen und Forschungsvereinigungen gehören neben innovativen Unternehmen zu den Stars des AiF InnovatorsNet. Mit ihrem Entdeckergeist legen sie ein starkes Fundament für den Mittelstand und komplementieren damit ausgezeichnet das innovative Netzwerk. Das AiF InnovatorsNet-Mitglied Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU sticht in diesem Punkt auf besonderer Art und Weise hervor. Als Innovationsmotor für Neuerungen im Umfeld der produktionstechnischen Forschung und Entwicklung leistet das renommierte Institut einen grandiosen Beitrag für die deutsche Innovationslandschaft.

Potenziale erschließen mit dem Fraunhofer IWU!

Um die 670 Mitarbeiter:innen arbeiten in den Standorten Chemnitz, Dresden, Leipzig, Wolfsburg und Zittau intensiv mit hochqualifizierter Expertise an der Erschließung von Potenzialen für die wettbewerbsfähige Fertigung im (einmal kurz Luft holen) Automobil- und Maschinenbau, der Luft- und Raumfahrt, der Medizintechnik, der Elektrotechnik sowie der Feinwerk- und Mikrotechnik. Hier wird ans Große und Ganze gedacht: Im Fokus stehen Bauteile, Verfahren, Prozesse sowie komplexe Maschinensysteme – die ganze Fabrik.

Im Fraunhofer IWU denkt man über die Gegenwart hinaus und der Blick richtet sich auch auf die Herausforderungen der Zukunft. In diesem Zuge entwickelten die neugierigen Forscher:innen beispielsweise kognitive Produktionssysteme, die ein weiteres Schlüsselelement für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Technologiestandortes Deutschland sind. Besagte Systeme steigern die Flexibilität von Wertschöpfungsketten und gestalten den Trend zunehmender Individualisierung von Produkten und den daraus resultierenden immer kleineren Losgrößen mit. Auch andere technologische Trends erkennen die Forscher:innen frühzeitig und setzen sie in anwendungsreife Lösungen für die Industrie um. Aktuell gehört dazu auch die konsequente Vernetzung von Produktionsanlagen und Künstliche Intelligenz.

Ein Leitinstitut für ressourceneffiziente Produktion

Nachhaltiges Wirtschaften ist ein spannendes Thema, wo es noch viel zu entdecken gibt. Das lässt sich das Fraunhofer IWU nicht zweimal sagen und trägt mit seinem Engagement schon vieles in die richtige Richtung mit bei. Fleißig Tüftelnde entwickeln beispielsweise Möglichkeiten, die eine Wiederverwendung von Karosserieteilen von Elektrofahrzeugen realisieren.

Aber auch im Bereich Wasserstoff hat sich das Institut einen Namen gemacht und arbeitet intensiv an den verschiedensten Projekten, die Wertvolles für unser aller Zukunft leisten: „Als Koordinator einer Referenzfabrik für die hochratenfähige Elektrolyseurproduktion sowie bei der Entwicklung neuer Anlagentypen zur Produktion grünen Wasserstoffs in Offshore-Windparks trägt das Institut zur Dekarbonisierung der Mobilität bei“. Das war´s aber noch lange nicht, denn das maßgeblich durch Fraunhofer IWU begleitete »HIC – Hydrogen and Mobility Innovation Center Chemnitz« entwickelt die Brennstoffzellen-Technologie der Zukunft. Darüber hinaus konzentriert sich das »Fraunhofer Hydrogen Lab Görlitz« auf H2-Technologien zur Erzeugung, Speicherung und Nutzung für Großanwender. Hier hat Niemand Langeweile!

Im AiF InnovatorsNet als Forschungseinrichtung seinen Platz gefunden

Die Vernetzung von Innovationschaffenden aus allen Bereichen des Mittelstandes, wie etwa Unternehmer:innen oder Forscher:innen, ist eines der Kernanliegen des AiF InnovatorsNet. Im Hub ist man nur mit wenigen Mausklicken von einer Kontaktaufnahme entfernt, und das fällt auf Zuspruch bei den innovativen Köpfen des Fraunhofer IWU: „Durch die Plattform haben wir Zugriff auf viele Kontakte, die Interesse an Forschung und Innovation haben – bei konkreten Partneranfragen, unterstützt uns das InnovatorsNet ganz gezielt.“ 

Die Forschenden des Instituts sind besonders begeistert davon, dass sie sich schnell und unkompliziert über Förderausschreibungen erkundigen können: „Dabei ist v. a. die fachkundige Einschätzung und Erfahrung der AiF, was die Rahmenbedingungen und Förderaussichten anbelangt, sehr hilfreich.“.

Es kommt noch besser: In dem innovativen Netzwerk ist es möglich, ohne Umwege Erfolge, Fragen, Kooperationsanfragen etc. mit der Innovationslandschaft zu teilen: „Über den Marktplatz und das Dashboard können wir interessante Veranstaltungen bewerben und auf unsere Themen aufmerksam machen.“ Es bleibt aufregend, was für spannende Kooperationen und Entwicklungen in der Zukunft daraus entstehen werden!

Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft? Tauchen Sie gerne in das AiF InnovatorsNet ein und holen auch Sie aus Ihrer Innovation das volle Potential raus!